Markenbildung in der Vermietung

Kategorien: Werbung & Marketing

vintageBei einer Marke denkt man wohl zuerst an eine Automarke oder gar ein Waschmittel. Markenbewusstsein wird vom Menschen gelernt. Die Werbung macht es einfach. Ein simples Logo, ein Motto oder ein „running Gag“ (mein Bac, dein Bac, unser Bac) dringt in das Bewusstsein ein und wird verankert. Neben dem gelernten Wiedererkennungswert wird bei einem guten Marketing auch ein Gefühl oder sogar ein Wertebewusstsein vermittelt. So gelten manche Marken als zuverlässig (Mercedes, Miele), andere Firmen als durchweg preiswert (Lidl, Aldi) und Luxus assoziiert man gern mit Rolex oder Gucci.

Eine Marke im Kleinen

Eine Marke kann man aber auch im Kleinen schaffen. Einige kleine Firmen schaffen es, mit Ihrem Auftreten in relativ kurzer Zeit mit ihrer Erscheinung ein Bild in die Köpfe der Menschen zu zaubern. Ein Bild, das eine gewisse Einschätzung beim Betrachter verankert. Das funktioniert sehr gut, wenn man das eigene Firmenkonzept mit der gelernten Erwartungshaltung einer Region koppelt. Die Alphirt Ferienwohnungen im Allgäu z.B. rufen bewusst die gelernten Bilder einer Alpe in den Bergen mit dem Alphirten in das Bewusstsein des Betrachters. Der Vergleich mit der Kinderserie Heidi und dem Almöhi ist durchaus gewollt. Bemerkenswert ist, dass es sich nicht um etwas Konstruiertes handelt, denn den Alphirten gibt es wirklich. Er schuf den Betrieb mit eigenen Händen, vermietete über Jahre Ferienwohnungen, hat den Betrieb der nächsten Generation übergeben und ist nun im Ruhestand. Die Geschichte des Alphirten findet man aber immer noch überall. Alte Bilder von der Idylle in den Bergen. Authentisches Material auf der Website, ja sogar für das Logo stand der mittlere Sohn des Alphirten, beim Kühehüten Pate.

Link zu den Ferienwohnungen

Sicher, das Leben als Alphirte in den Bergen ist nicht immer romantisch. Es war früher sogar hart und entbehrungsreich. Von Komfort keine Rede. Oft hing das eigene Schicksal vom Zustand des Viehs ab, Kühe, die zu Tode kamen, waren herbe Verluste und die Käse Herstellung schwere Männerarbeit. Trotzdem das Leben als Alphirte hat etwas Ehrliches, die Arbeit, die Natur, das Vieh. Das sind Ideale die erkennt man auch als Tourist aus der Stadt. Es gilt diese Ideale auf den Vermietungsbetrieb zu übertragen, dann schafft man ein Markenbewusstsein, das echt, authentisch und ehrlich ist.